Psychotherapie für Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre

Dipl.-Päd. Nicole Rauschmaier

 

Glossar - Psychotherapie

Dieses Glossar erklärt wichtige Begriffe aus der Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapie. Es soll Patienten und  Eltern helfen,  Symptome besser zu verstehen und Orientierung zu finden.

ADHS

ADHS ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung, die sich durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität und/oder motorische Unruhe zeigt. Bei Kindern kann ADHS zu Schwierigkeiten in der Schule, im sozialen Miteinander und im Familienalltag führen.

 

In der Praxis Rauschmaier erfolgt eine sorgfältige Diagnostik sowie eine verhaltenstherapeutische Behandlung, die individuell auf das Kind und seine Lebenssituation abgestimmt ist. Eltern werden aktiv einbezogen, um Veränderungen im Alltag nachhaltig zu unterstützen.

 

Hier finden Sie ein kurzes Erklärvideo der AOK, das viele Eltern als hilfreich erleben. Es vermittelt einen verständlichen Überblick über Ursachen, Symptome, Diagnostik und Behandlung von ADHS und kann Kindern, Jugendlichen und Eltern dabei helfen, sich bereits vor Beginn einer Psychotherapie ein erstes Bild von diesem Störungsbild zu machen.

 

 

Ängste / Angststörungen

Ängste gehören zur normalen Entwicklung. Wenn sie jedoch stark ausgeprägt sind, lange anhalten oder den Alltag beeinträchtigen, spricht man von einer Angststörung. Typische Formen sind Trennungsangst, soziale Ängste, Schulangst oder spezifische Phobien.

 

In der Praxis Rauschmaier werden Ängste kind- und jugendgerecht erklärt und Schritt für Schritt abgebaut. Die Verhaltenstherapie hilft Kindern und Jugendlichen, Mut aufzubauen und belastende Situationen wieder sicher zu bewältigen.

Depressionen im Kindes‑ und Jugendalter

Depressionen äußern sich bei Kindern und Jugendlichen oft anders als bei Erwachsenen: Rückzug, Gereiztheit, Traurigkeit, Leistungsabfall oder körperliche Beschwerden können Hinweise sein.

 

In der Praxis Rauschmaier wird eine fundierte Diagnostik durchgeführt und eine verhaltenstherapeutische Behandlung angeboten, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Alters abgestimmt ist. Ziel ist es, Gefühle zu verstehen, Selbstwert zu stärken und neue Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

 

Hier finden Sie ein kurzes Erklärvideo des Universitätsklinikums Freiburg, das  Hintergründe zur Depression bei Kindern und Jugendlichen vermittelt und Eltern helfen kann, erste frühe Warnzeichen zu erkennen.

Diagnostik (psychologisch/psychotherapeutisch)

Diagnostik ist ein wissenschaftliches Konzept aus der Psychologie bzw. Medizin und umfasst in der Psychotherapie u.a. Gespräche, Fragebögen und testpsychologische Verfahren, um Symptome, Belastungen und Ressourcen eines Kindes oder Jugendlichen zu verstehen. Sie bildet die Grundlage für eine gezielte psychotherapeutische Behandlung. 

 

In der Praxis Rauschmaier wird Diagnostik sorgfältig, transparent und altersgerecht durchgeführt – immer mit Einbezug des Patienten und, wenn therapeutisch sinnvoll, der Eltern.

Elternarbeit

Elternarbeit ist ein zentraler Bestandteil der Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapie. Eltern erhalten Unterstützung, um ihr Kind im Alltag zu begleiten, hilfreiche Strategien umzusetzen und Veränderungen zu fördern.

 

In der Praxis Rauschmaier erfolgt Elternarbeit partnerschaftlich, ressourcenorientiert und immer auf Augenhöhe.

Erstgespräch

Das Erstgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der ersten Einschätzung der Situation. Eltern und Kinder können Fragen stellen, Anliegen schildern und erfahren, wie eine psychotherapeutische Behandlung abläuft.

 

In der Praxis Rauschmaier wird das Erstgespräch ruhig, wertschätzend und strukturiert gestaltet, um eine vertrauensvolle Basis zu schaffen.

Emotionale Belastungen

Eine verzweifelte Figur schreit auf einer Brücke vor einem dramatischen Himmel.

Emotionale Belastungen umfassen eine Vielzahl von Schwierigkeiten wie Traurigkeit, Überforderung, Stress, Konflikte, Selbstzweifel oder starke Stimmungsschwankungen. Sie können durch Schule, Familie, Freundschaften oder persönliche Veränderungen entstehen. Emotionale Belastungen können sowohl für den Betroffenen als auch das Umfeld stark beeinträchtigend und belastend sein.

 

In der Praxis Rauschmaier werden Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, Gefühle zu verstehen, zu regulieren und neue Wege im Umgang mit belastenden Situationen zu finden.

Emotionsregulation

Emotionsregulation beschreibt die Fähigkeit, eigene Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und so zu steuern, dass sie im Alltag gut bewältigt werden können. Für Kinder und Jugendliche ist das ein zentraler Entwicklungsschritt — und manchmal eine große Herausforderung.

 

Schwierigkeiten in der Emotionsregulation können sich zeigen durch:

  • schnelle Überforderung oder Wutausbrüche
  • starke Stimmungsschwankungen
  • Rückzug oder Vermeidung
  • impulsives Verhalten
  • Probleme, Gefühle in Worte zu fassen

 

In der Praxis Rauschmaier lernen Kinder und Jugendliche, ihre Gefühle besser zu erkennen, zu benennen und hilfreiche Strategien im Umgang damit zu entwickeln. Ziel ist es, innere Sicherheit aufzubauen, Konflikte besser zu bewältigen und das eigene Verhalten bewusst zu steuern.

Erziehungsberatung

Erziehungsberatung ist ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot für Eltern, Kinder und Familien. Sie hilft bei Fragen rund um Erziehung, Entwicklung, Alltagskonflikte oder familiäre Belastungen. Erziehungsberatung wird häufig von kommunalen Beratungsstellen, Jugendämtern oder Familienzentren (für den Landkreis Göppingen, siehe hier) angeboten und ist dort in der Regel kostenfrei. Typische Themen sind:

  • Grenzen setzen und Regeln finden
  • Geschwisterkonflikte
  • Mediennutzung
  • Schulschwierigkeiten
  • Entwicklungsfragen
  • familiäre Belastungen

Erziehungsberatung richtet sich an Familien, die Unterstützung im Umgang mit Erziehungsfragen wünschen — ohne dass eine psychische Störung beim Kind vorliegen muss.

 

Obwohl beides ähnliche Zielsetzungen hat, ist Erziehungsberatung inhaltlich deutlich von der Elternarbeit im Rahmen einer Psychotherapie für Kinder und Jugendliche zu trennen. Elternarbeit ist kein eigenständiges Beratungsangebot, sondern Teil einer psychotherapeutischen Behandlung, die von einer approbierten Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeutin durchgeführt wird und den therapeutischen Prozess des Kindes oder Jugendlichen unterstützt.. Die Kosten der Elternarbeit in einer Psychotherapie für Kinder und Jugendliche werden als sogenannte Bezugspersonenstunden von den Krankenkassen getragen.

Kassenpraxis

Eine Kassenpraxis ist eine psychotherapeutische oder ärztliche Praxis, die über eine Zulassung der gesetzlichen Krankenkassen verfügt. Das bedeutet, dass die Behandlungskosten für gesetzlich versicherte Kinder und Jugendliche vollständig von der Krankenkasse übernommen werden.

 

Für Familien hat eine Kassenpraxis mehrere Vorteile:

  • keine privaten Kosten für die Behandlung
  • direkte Abrechnung zwischen Praxis und Krankenkasse
  • klare rechtliche Rahmenbedingungen
  • Transparenz und Sicherheit für Eltern und Jugendliche

 

Die Praxis Rauschmaier ist eine Kassenpraxis für Kinder und Jugendliche. Das bedeutet: Die psychotherapeutische Behandlung erfolgt auf Grundlage der gesetzlichen Krankenversicherung, wissenschaftlich fundiert und nach den einschlägigen Qualitätsstandards für Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapie.

 

Für das Erstgespräch sowie einmal zu Beginn jedes Kalenderquartals muss die Krankenversicherungskarte des Kindes oder Jugendlichen vorgelegt werden.

Kassenzulassung

Eine Kassenzulassung bedeutet, dass eine psychotherapeutische Praxis von den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt ist und direkt mit ihnen abrechnen darf. Für Familien heißt das: Die Kosten für die Behandlung werden vollständig von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

 

Damit eine Praxis eine Kassenzulassung erhält, müssen hohe fachliche Anforderungen erfüllt werden – unter anderem eine abgeschlossenes psychologisches oder pädagogisches Hochschulstudium sowie die anschließende mehrjährige klinische Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin inkl. staatlicher Approbation, regelmäßige anerkannte Weiterbildungen und Supervision sowie die Einhaltung aller berufsständischen Qualitätsstandards und der Regelungen der DSGVO.

 

Die Praxis Rauschmaier verfügt über eine Kassenzulassung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre. Für das Erstgespräch sowie einmal zu Beginn jedes Kalenderquartals muss die Krankenversicherungskarte  des Kindes oder Jugendlichen vorgelegt werden.

Kinderpsychologe (Begriffserklärung)

Der Begriff Kinderpsychologe wird im Alltag häufig verwendet, wenn Eltern Unterstützung für ihr Kind suchen. Ein Kinderpsychologe oder eine Kinderpsychologin hat ein meist ein Psychologiestudium abgeschlossen, da es aber keine geschützte Berufsbezeichnung ist, ist dies nicht zwingende Voraussetzung. Psychotherapeutische Behandlungen dürfen hingegen nur von staatlich approbierten Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeutinnen/-therapeuten durchgeführt werden. 

 

In der Praxis Rauschmaier erfolgt die Behandlung durch eine approbierte Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeutin.

Kinderpsychologie

Die Kinderpsychologie ist ein Teilgebiet der Psychologie und untersucht die Entwicklung, das Verhalten und die Emotionen von Kindern. Ihre Erkenntnisse fließen in die psychotherapeutische Arbeit ein und unterstützen eine fundierte Diagnostik und Behandlung.

Kinderpsychologin (umgangssprachlich)

Viele Menschen verwenden den Begriff Kinderpsychologe, Kinderpsychologin oder Kinderpsychologie wenn sie eigentlich nach psychotherapeutischer Unterstützung für ihr Kind suchen. Die korrekte Berufsbezeichnung für die Behandlung psychischer Belastungen im Kindes‑ und Jugendalter lautet Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeut bzw. Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeutin. Im Gegensatz zu Kinderpsychologe oder Kinderpsychologin ist Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeut bzw. Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeutin eine geschützte Berufsbezeichnung und bedingt neben einem einschlägigen Studium noch eine formale mehrjährige klinische Ausbildung welche mit einer staatlichen Approbation abgeschlossen wird. In der Praxis Rauschmaier erfolgt die Behandlung durch eine approbierte Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapeutin.

Mediensucht (problematische Mediennutzung)

Ein Laptop, ein Smartphone, ein Spielcontroller und Oreo-Kekse auf einem Tisch.

Mediensucht oder problematische Mediennutzung beschreibt einen Umgang mit digitalen Medien, der den Alltag eines Kindes oder Jugendlichen stark beeinträchtigt. Dazu gehören exzessives Gaming, ständige Smartphone‑Nutzung oder Schwierigkeiten, Bildschirmzeiten zu begrenzen.

 

Warnsignale können sein:

  • Rückzug von Freunden oder Hobbys
  • Konflikte in der Familie
  • Schlafprobleme
  • Leistungsabfall in der Schule
  • Gereiztheit bei Medienentzug

 

In der Praxis Rauschmaier wird gemeinsam mit Kind bzw. Jugendlichem und Eltern untersucht, welche Funktionen die Mediennutzung erfüllt und wie ein gesünderer Umgang aufgebaut werden kann. Ziel ist es, Selbstkontrolle zu stärken und alternative Verhaltensweisen zu fördern.

Panikattacken

Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende, sehr intensive Angstreaktion, die ohne erkennbaren äußeren Auslöser auftreten kann. Typische Symptome sind Herzrasen, Atemnot, Zittern, Schwindel, Übelkeit, Engegefühl in der Brust oder das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.

 

Panikattacken können für Kinder und Jugendliche sehr beängstigend sein, sind aber in der Regel gut behandelbar. In der Praxis Rauschmaier wird erklärt, wie Panik entsteht, und gemeinsam werden Strategien entwickelt, um körperliche Signale zu verstehen, Angstspiralen zu durchbrechen und Sicherheit zurückzugewinnen.

Probatorik

Die Probatorik umfasst die ersten Sitzungen zu Beginn einer Psychotherapie. In dieser Phase lernen sich Kind/Jugendliche/-r, Eltern und Therapeutin kennen, es werden Anliegen geklärt, Diagnostik durchgeführt und gemeinsam entschieden, ob eine Therapie sinnvoll ist.

 

Die Probatorik dient dazu:

  • Vertrauen aufzubauen
  • Symptome und Belastungen zu verstehen
  • Ziele zu formulieren
  • einen individuellen Behandlungsplan zu entwickeln

 

Erst nach der Probatorik wird der Antrag auf Psychotherapie bei der Krankenkasse gestellt. Für Patienten und Familien ist diese Phase unverbindlich und kostenfrei, wenn das Kind bzw. der/die Jugendliche gesetzlich versichert ist.

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Psychotherapie unterstützt Kinder und Jugendliche bei emotionalen, sozialen und psychischen Belastungen. In der Praxis Rauschmaier erfolgt die Behandlung verhaltenstherapeutisch, wissenschaftlich fundiert und individuell angepasst. Die wissenschaftlich orientierte Psychotherapie ist deutlich von heilpraktischen Verfahren zu unterscheiden, diese setzen in der Regel werder ein Studium noch eine formale therapeutische Ausbildung oder eine Approbation voraus. 

 

Neben der Verhaltenstherapie gibt es noch die tiefenpsychologische Psychotherapie sowie die systemische Psychotherapie.

Schulangst

Schulangst beschreibt eine starke Angst vor dem Schulbesuch oder bestimmten schulischen Situationen. Sie kann sich zeigen durch Bauchschmerzen, Übelkeit, Weinen, Vermeidung oder große Anspannung am Morgen. Manche Kinder oder Jugendliche fürchten Prüfungen, andere soziale Situationen oder die Trennung von den Eltern.

 

Schulangst entsteht häufig durch Leistungsdruck, Konflikte, Mobbing, Überforderung oder belastende Erfahrungen. In der Praxis Rauschmaier wird gemeinsam mit Kind  bzw. Jugendlichem und Eltern herausgearbeitet, was die Angst auslöst. Schritt für Schritt wird geübt, Sicherheit aufzubauen und den Schulalltag wieder gut bewältigen zu können.

Selbstwert / Selbstwertproblematik

Schriftzüge "I AM ENOUGH" in Blockbuchstaben auf hellem Hintergrund.

Der Selbstwert beschreibt, wie ein Kind oder Jugendlicher über sich selbst denkt und fühlt — also das innere Gefühl von „Ich bin okay, so wie ich bin“. Ein stabiler Selbstwert hilft, Herausforderungen zu meistern, Kritik einzuordnen und soziale Beziehungen sicher zu gestalten. Ein niedriger Selbstwert kann sich zeigen durch:

  • starke Selbstzweifel
  • Rückzug
  • Perfektionismus
  • Angst vor Fehlern
  • übermäßige Anpassung

In der Praxis Rauschmaier wird daran gearbeitet, Stärken sichtbar zu machen, innere Sicherheit aufzubauen und hilfreiche Gedanken zu fördern. Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche sich selbst vertrauen und ihren Alltag mutiger gestalten.

Soziale Ängste / Soziale Unsicherheit

Soziale Ängste gehören zu den häufigsten Angststörungen im Kindes‑ und Jugendalter. Kinder oder Jugendliche fürchten sich dabei vor Situationen, in denen sie im Mittelpunkt stehen, bewertet werden könnten oder mit anderen sprechen müssen.

 

Typische Anzeichen sind:

  • starke Schüchternheit
  • Angst vor Referaten oder Prüfungen
  • Rückzug aus Gruppen
  • leises Sprechen oder starke Zurückhaltung
  • körperliche Symptome wie Herzklopfen oder Bauchschmerzen

 

In der Praxis Rauschmaier werden soziale Ängste altersgerecht erklärt und Schritt für Schritt abgebaut. Die Verhaltenstherapie hilft, Mut aufzubauen, soziale Situationen zu üben und Selbstsicherheit zu stärken.

Trauma / Belastende Ereignisse

Ein Trauma entsteht, wenn ein Kind oder Jugendlicher ein stark belastendes oder überwältigendes Ereignis erlebt, das die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten übersteigt. Dazu können Unfälle, medizinische Eingriffe, Verluste, Gewalt oder andere erschütternde Erfahrungen gehören.

 

Mögliche Folgen sind:

  • starke innere Anspannung
  • Schlafprobleme
  • Rückzug
  • erhöhte Schreckhaftigkeit
  • belastende Erinnerungen
  • Emotionale Instabilität

 

In der Praxis Rauschmaier wird behutsam und kind- bzw. jugendgerecht daran gearbeitet, das Erlebte zu verarbeiten, Sicherheit wiederherzustellen und Ressourcen zu stärken. Die Behandlung erfolgt immer in einem geschützten, stabilen Rahmen.

Trennungsangst

Trennungsangst gehört zu den häufigsten Angstformen im Kindesalter. Kinder mit Trennungsangst haben große Sorge, von ihren Bezugspersonen getrennt zu sein — etwa beim Kindergarten‑ oder Schulbesuch, bei Übernachtungen oder wenn die Eltern oder auch nur ein Elternteil das Haus verlassen.

 

Typische Anzeichen sind:

  • starke Anspannung oder Weinen beim Abschied
  • körperliche Beschwerden wie Bauch‑ oder Kopfschmerzen
  • Schlafschwierigkeiten oder nächtliches Aufsuchen der Eltern
  • Sorgen, dass den Eltern etwas passieren könnte

 

Trennungsangst kann für Familien sehr belastend sein, ist aber gut behandelbar. In der Praxis Rauschmaier wird kindgerecht erklärt, wie Angst entsteht, und Schritt für Schritt geübt, Trennungssituationen sicher zu bewältigen. Eltern werden eng einbezogen, um den Alltag zu entlasten und Mut zu fördern.

Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie ist, neben der Psychoanalyse und der systemischen Therapie, ein wissenschaftlich fundiertes psychotherapeutisches Verfahren, das sich darauf konzentriert, Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen zu verstehen und gezielt zu verändern. Sie geht davon aus, dass belastende Muster erlernt wurden — und daher auch wieder verlernt oder durch hilfreiche Strategien ersetzt werden können.

 

In der Kinder‑ und Jugendlichenpsychotherapie bedeutet das:

  • Schwierigkeiten werden gemeinsam verständlich gemacht
  • neue Fähigkeiten werden Schritt für Schritt aufgebaut
  • Eltern und Bezugspersonen werden aktiv einbezogen
  • Fortschritte werden regelmäßig überprüft und angepasst

 

Die Verhaltenstherapie ist besonders wirksam bei Ängsten, Depressionen, ADHS, Zwängen, sozialen Unsicherheiten und emotionalen Belastungen. In der Praxis Rauschmaier wird sie altersgerecht, spielerisch, ressourcenorientiert und individuell auf jedes Kind bzw. jeden Jugendlichen abgestimmt angewendet.

Zwangsstörungen

Zwangsstörungen zeigen sich durch wiederkehrende Gedanken (Zwänge) oder Handlungen (Zwangsrituale), die das Kind oder den Jugendlichen stark belasten. Typische Beispiele sind Kontrollzwänge, Waschzwänge oder gedankliche Wiederholungen.

 

Die Behandlung in der Praxis Rauschmaier erfolgt verhaltenstherapeutisch und orientiert sich an wissenschaftlich wirksamen Methoden wie Exposition und Reaktionsverhinderung – immer kind bzw. jugendgerecht, behutsam und eng begleitet.

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